Man kann sich an die Idylle gewöhnen, morgens um 4 krähen die Hähne um die Wette, bis sie sich zur synchronen Stimme vereinen – spannend. Und all das Gezirpe und das Geschnatter der Hühner, der Gesang der Vögel – entspannt ungemein.
Aber ich will ja auch was sehen, also morgens um 5 raus Richtung Strand, der leider 1 km entfernt liegt. Schon lustig, wenn der Einzige, der einem begegnet, ein äußerst unentspannter Hahn ist.

Auch sonst ist die Landstraßenstimmung in der Dämmerung für einen Städter wie mich schon gewöhnungsbedürftig, es entschädigen die Bilder des aufsteigenden Morgendunstes.

Ja, ich weiß, das war die zweite Begegnung, das ist es aber auch, bis ich auf die zurückkehrenden Fischer traf…. Zunächst in die menschenleere Bucht mit allerlei Entdeckungen, die mich nicht alle erfreut haben. Das Müllproblem ist einfach universell in Indien, da machen die Andamanen keine Ausnahme…



Aber leider finden sich auch wieder viel Plastik, Fischernetze, und – ich verstehe es immer noch nicht – das Gleiche wie in Port Blair – Kleidung! Saris, Hemden, Jeans, – was machen die Leute?!
Aber gegen 8 kommt Leben an den Strand, die Fischer kommen zurück und entladen ihren Fang, der mir nicht sehr üppig erscheint, im wesentlichen ein paar riesige „Grouper“ – häßlich aber mit viel Fleisch.



Und ich bin erstmal zum Frühstück zurück in die Unterkunft….